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Die Darmflora und ihre Pflege

Sie werden diese Themen in meinem Blog, und auch in den Medien immer wieder und immer häufiger finden, denn die Darmflora kann sich massiv auf unsere gesamte Gesundheit auswirken – positiv wie negativ.

Über die letzten 10 Jahre wurde eine neue, high-tech / DNA-Analyse der Darmflora entwickelt und propagiert, die wesentlich mehr Aufschluss über unsere bakteriellen Mitbewohner gibt, als die bisherigen Tests in den bekannten Petri-Schalen. Mit dieser Methode wurde entdeckt, dass wir viel mehr Bakterien(-Masse) in uns tragen, als bisher geglaubt (ca.2kg!!); und es wurde auch festgestellt, dass wir tausende von Bakterientypen haben, die bisher vollkommen unerkannt blieben da sie in Laborkonditionen nicht überleben können. Sogar die Fähigkeiten unserer Bakterien können inzwischen schon benannt werden (zum Beispiel die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen zu erhöhen, unverdauliche Essenspartikel zu verstoffwechseln, Botenstoffe und Hormone zu produzieren, pathogene Bakterien und Pilze zu bekämpfen uvm.)  Man kann immer genauer bestimmen, welche Bakterien zur Gesundheit beitragen und welche uns schaden, indem sie zum Beispiel Entzündungen hervorrufen. Das ist enorm wichtig für eine effektive Behandlung vieler Erkrankungen, sogar solcher, die eigentlich den Anschein machen, nicht mit dem Darm in Verbindung zu stehen. Die Gesamtheit der Darmflora, inklusive Bakterien, Pilzen und Viren wird als Mikrobiom bezeichnet, und dieser Begriff taucht immer häufiger in den wissenschaftlichen Studien, in den Medien und zum Glück auch endlich in Arztpraxen auf. Die Forschungsbereiche des Mikrobioms umfassen alles von Autismus bis Zöliakie und fast täglich erscheinen neue Erkenntnisse und Entdeckungen.  Auch für den Laien werden diese Informationen nach und nach Verfügbar gemacht und so erschien zum Beispiel Anfang Mai 2018 ein sehr sehenswerter Dokumentarfilm auf 3Sat: “Wunderwaffe Mikrobiom - Kleine Helfer, große Wirkung“    http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/190761/index.html

 

Dank dieser neuen Forschung werden immer bessere Tests entwickelt und wir können herausfinden, wie unsere eigene Darmflora zusammengesetzt ist, ob eine Dysbalance der Darmbakterien besteht und vor allem was wir tun können, um wieder eine gesunde Balance herzustellen. (https://www.cemet.de/anwendungen/16s-rrna-gen-analyse/   , https://ubiome.com/consumer/explorer/ )

Probiotika sind Lebendkulturen von gesundheitsfördernden Bakterienstämmen, die sich im Dickdarm ansiedeln sollen. Da fermentierte Lebensmittel Bakterienkuturen der Sorte Milchsäurebakterien enthalten,  gelten auch Kefir, Joghurt, Kombucha, Sauerkraut und co. als Probiotika und werden häufig bei chronischen Verdauungsbeschwerden oder Candida-Pilz Befall im Darm empfohlen. Probiotika-Präperate gibt es zwar schon sehr lange, aber die neuen Analysemethoden machen es möglich, die Effektivität dieser Probirotika zu testen und entsprechend anzupassen. Sogar eine prezise auf einzelne Personen zugeschnittene Probiotikakur wäre in naher Zukunft denkbar. Momentan enthalten die gängigen Probiotika-Präperate hauptsächlich Stämme der Bifido- und Milchsäure Bakterien.

Die bisherigen Darmbakterien-Tests konnten feststellen, OB bestimmte Bakterien vorhanden sind – und das auch nur bei einer geringen Anzahl an Bakterien-Typen (z.B. Milchsäurebakterien, Bifidobakterien (the good guys) und e.coli, c.diff, Salmonellen (the bad guys). Die neue Analyse hingegen betrachtet die Gesamtheit der im Mikrobiom vorhandenen Bakterien; d.h auch WIE VIELE von diesen und unzähligen anderen Bakterien vorhanden sind.  Dabei wurde deutlich, dass nicht nur pathogene Bakterien wie Salmonellen zu Krankheiten führen können, sondern auch ein UNGLEICHGEWICHT von eigentlich gesunden Bakterien. Hat man zum Beispiel einen stark übermäßigen Wachstum von Milchsäurebakterien (aber sonst keine Auffälligkeiten), hätten die alten Tests besagt, dass man sich einer gesunden Darmflora erfreut. Die neuen Tests erkennen aber die Übermäßigkeit und können so spezifisch auf bestimmte Krankheitsbilder deuten. Im Fall der Übermäßigen Milchsäure Bakterien kann zum Beispiel eine Histamin-Allergie auftreten oder der PH Wert im Darm zu sauer werden. Zu wenige Milchsäurebakterien im Vergleich zu anderen Bakteriengruppen könnten darauf hindeuten, dass ein Candida-Pilz vorliegt.

Wenn dies tatsächlich Aufschluss zu bisher undefinierbaren Symptomen und Leiden bringt, werden die genannten Mikrobiom-Studien und Tests bald als sehr effektive Diagnose-Methoden eingesetzt werden können.

Sie sehen, diese neue Forschung hat nicht nur zu neuem Wissen geführt, sondern auch zur Widerlegung von bestehendem Wissen und bestehender Behandlungsmethoden. Vielen Ärzten ist das noch gar nicht bekannt, und Andere möchten noch nicht akzeptieren, dass sie einem Irrtum unterlagen. Da das Mikrobiom scheinbar die gesamte Gesundheit beeinflussen kann, könnten diese neuen Erkenntnisse ein großes Umdenken in der Medizin hervorrufen und wir befinden uns in einer sehr spannenden Zeit, in der  viele bisher unheilbare Krankheiten bald der Vergangenheit angehören könnten.

 

Bei den bestehenden Probiotika-Präperaten ist zusätzlich oft fraglich, ob die Bakterien lebend im Dickdarm ankommen, ob sie vielleicht auf schädliche Weise denn Dünndarm anstatt den Dickdarm besiedeln, ob sie ihr nötiges Futter (Präbiotika) und eine angenehme Umgebung (gesunden PH Wert) vorfinden und langfristig bleiben wollen;

Aber es gibt einige Studien, die belegen, dass Probiotika sich förderlich und oft auch langfristig  auf die Gesundheit auswirken können. Allerdings muss man beachten, dass man zusätzlich seine Ernährung ändert und ausreichend Futter für sie zur Verfügung stellt.

 

Viele dachten bisher, dass Ballaststoffe lediglich deswegen verdauungsfördernd sind, weil sie als ‚nährstoffarme‘, unverdauliche Fasern unseren Darm regelrecht ausbürsten. Das mag auch teilweise der Fall sein, aber die tatsächlich wichtigste Aufgabe der Ballaststoffe ist viel komplexer und viel signifikanter: Ballaststoffe sind die Hauptnahrungsquelle für gesunde Darmbakterien, und werden als Präbiotika bezeichnet. Es sind Nahrungspartikel, die wir in unserem Dünndarm NICHT verdauen können. Diese Partikel geraten daher unverdaut in den Dickdarm, wo sich der Hauptteil unserer Darmflora befindet. Unsere Darmbakterien verzehren und verstoffwechseln die unverdauten Partikel und machen dadurch einige wichige Nährstoffe verfügbar, die sonst ausgeschieden worden wären. Wir brauchen Ballaststoffe also erstens für die Bakterien-Versorgung und zweitens, weil erst durch die Verstoffwechslung dieser Ballaststoffe durch unsere Bakterien bestimmte Vitamine, Enzyme und Hormon-Bausteine verfügbar gemacht werden.

Wenn von Ballaststoffen die Rede ist, denken wir meistens an Vollkornbrot, Müsli, Flohsamen, Kleie, usw. Aber nicht alle Ballastsoff- Typen sind gleichermassen attraktiv für eine gesunde Darmflora, weshalb es nicht ausreicht, lediglich die VOLLKORN-Menge in seinen Mahlzeiten zu erhöhen; es geht auch um die Ballastoff-Typen und deren Vielfalt. Zum Beispiel wurde in einigen Studien deutlich, dass pflanzliche Ballaststoffe gegenüber Vollkorn-Getreide wesentlich positivere Auswirkungen auf die Darmflora haben. Ausserdem sind Getreide-Ballaststoffe mit mehr Zuckermolekülen verbunden und dafür leider weniger sekundärer Vitalstoffe (Nährstoffe, die erst die Darmbakterien für uns freisetzen).

Das zeigt sich unter Anderem dadurch, dass Akkermansia-Bakterien und vorteilhafte Bacteroides (z.B. Bifidobakterien) sich bei einer Diät voller pflanzlicher Ballaststoffe in der Regel gravierend vermehren. Es wird vermutet, dass Akkermansia dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren; ausserdem finden sich Akkermansia häufiger in schlanken als in übergewichtigen Menschen. Bifidobakterien sind schon lange als gesundheitsunterstützend bekannt und sie sind in den meisten Probiotika Präperaten enthalten. Akkermansia und Bifidobakterien scheinen von einer erhöhten Vollkornkost kaum beeinflusst zu werden, für sie sind Ballaststoffe aus Gemüse und Obst überlebenswichtig. Daher war eine sehr wichtige Erkenntnis aus diesen Studien, dass man wenn man teure Probiotika zu sich nimmt, unbedingt pflanzliche Ballaststoffe (Präbiotika) essen muss, um die gewünschte Bakterienbesiedlung langfristig erhalten zu können.

Bilophila hingegen nehmen bei einer sehr Gemüse-lastigen Diät ab; dies sind Bakterien, die Gallensaft und Fleisch lieben und leider massiv zu Entzündungsbildung und sogar Übergewicht beitragen können, sie scheinen aber bei einer Getreide-Lastigen Diät nicht abzunehmen. Das bedeutet, auch für die ‚Bändigung‘ von pathogenen Bakterien sind Präbiotika essentiell.

Neben den pflanzlichen Ballaststoffen scheint auch eine weitere Nährstoffgruppe erheblich zur Gesundheit der Darmflora, und damit unserer eigenen Gesundheit beizutragen: Polyphenole. Polyphenole sind besonders in bunten Obst- und Gemüsesorten enthalten, in der Regel stimmt: je mehr Farbe desto mehr Polyphenole.

Zunächst schienen diese Stoffe nicht besonders interessant zu sein, da ihre BioVerfügbarkeit als sehr gering bezeichnet wird [Bioverfügbarkeit beschreibt die Möglichkeit, einen bestimmten Stoff durch Körpereigene Enzyme und Prozesse zu verstoffwechseln.]. Polyphenole verlassen den Dünndarm unverdaut und erreichen, ebenso wie die Ballaststoffe, den Dickdarm und die Darmflora. Menschen, die eine gesunde Darmflora haben, können diese Polyphenole dennoch verdauen und verwenden, denn ihre Darmbakterien können die Stoffe so verarbeiten, dass sich ihre Bioverfügbarkeit erheblich erhöht. Auch das wurde erst deutlich, seit die neuen Analysemethoden für Darmbakterien verfügbar sind. Bis dahin blieben diese wertvollen Stoffe eher unbeachtet. Aber neuerdings lesen wir immer mehr über Polyphenole, Flavinoide und co., und es scheint als würden Wissenschaft und Medizin erkennen, wie wichtig diese Stoffe für unseren Organismus sind. Aber auch, wie wichtig die richtigen Darmbakterien sind, um die Polyphenole bioverfügbar zu machen. Desweiteren scheint es, als benötigen die Darmbakterien die Polyphenole genausosehr wie umgekehrt, und somit sind Polyphenole für die Darmflora-Pflege ebenso wichtig wie pflanzliche Ballaststoffe.

Netterweise hat die Natur das schon bedacht und liefert uns sowohl die Präbiotika als auch die Polyphenole in angenehmen, verzehrfertigen ‚Paketen‘: Obst und Gemüse. Warum sollten wir also Ballaststoff-Präperate/Präbiotika und Polyphenole in Tablettenform zu sich zu nehmen, wenn es auch eine natürliche Form davon gibt? Zumal die Zusammensetzung sicherlich noch mehr positive Geheimnisse birgt als Ballaststoffe und Polyphenole, Dinge die in einer synthetischen Version mangels Wissens bisher noch nicht berücksichtig werden konnten.  

 

Wir müssen unbedingt beachten, dass wir ausreichend pflanzliche Ballststoffe und Polyphenole zu uns nehmen und dafür sorgen, dass die richtigen Bakterien gut versorgt sind. Wie O’lala Säfte bei der Darmflora-Pflege unterstützen können, erfahren Sie hier:

Die WHO empfiehlt 40g Ballaststoffe pro Tag, das entspräche ca. 1.2kg Broccoli. Wer isst schon kiloweise Gemüse am Tag? Daher, und wegen der oft grossen Menge an Polyphenol-haltigen Zutaten in Säften macht es für viele von uns Sinn, regelmäßig einen frischen, kaltgepressten Saft zu trinken.

Frische Säfte werden neuerdings oft für ihren hohen Polyphenol-Gehalt angepriesen und laut einiger Studien werden Polyphenole auch in allen SaftPressmethoden erhalten- daher hängt die Polyphenol-Menge in erster Linie von der Wahl der Zutaten ab;  An den Zutaten-Listen der O’lala Säfte erkennen Sie, dass in erster Linie Zutaten mit sehr hohem Polyphenol-Gehalt zum Einsatz kommen. Besonders der Rote & der Grüne O‘lala Saft haben passend zu ihren knalligen Farben viele Zutaten mit hohem Polyphenol-Gehalt: Rote Bete, Granatapfel, Süsskartoffel, Spinat, Grünkohl, Brokkoli, uvm.

Wichtig ist allerdings, dass die Säfte nicht erhitzt wurden. Bei der HPP-Methode der Konservierung von vielen Säften ist bisher nicht eindeutig bestätigt, ob Polyphenole ‚überleben‘ oder nicht.  Für O’lala Säfte setzen wir keinerlei Methoden zur Konservierung ein.

Der Ballaststoff-Gehalt in frischen Säften hingegen variiert stark, je nach der verwendeten Pressmethode und auch die gewählten Zutaten und die Verarbeitung von der ganzen Frucht, inklusive Schale, spiele eine große Rolle. Hydraulikpressen produzieren Säfte mit weitaus weniger Ballaststoffen als Schneckenpressen oder Zentrifugal-Entsafter und Schneckenpressen erzielen scheinbar den höchsten Ballaststoffgehalt von Allen. Daher werden bei O’lala auch ausschliesslich Schneckenpressen verwendet. Diese Schneckenpressen müssen von Hand betrieben werden und können nur geringe Mengen an Saft in sehr langsamer Verarbeitung herstellen. Hydraulikpressen machen es möglich, riesige Mengen in kürzester Zeit kostengünstig zu produzieren. Daher kann man bei fast allen grossen / kommerziellen Herstellern davon ausgehen, dass Hydraulikpressen verwendet wurden und der Ballaststoffgehalt sehr niedrig ist. Auch sollte man erwähnen dass Blätter, also Spinat und Kräuter besonders schlecht in Hydraulikpressen ausgepresst werden können und somit viele Polyphenol- und Ballaststoff-Schwergewichte nur teilweise oder gar nicht verarbeitet werden können. Die bei O’lala verwendeten Schneckenpressen verarbeiten die gesamte Frucht und sämtliche Sorten.

Man erkennt den Ballaststoffgehalt auch an der Konsistenz. Einige Säfte auf dem Markt enthalten extrem viel Äpfel (besonders bei BIO Säften ist das leider so, denn BIO Äpfel sind relativ günstig und können die teureren Zutaten dadurch ausgleichen. Ansonsten würde ein BIO Saft um 10€ pro 500ml kosten.) Dadurch wird der Saft sehr wässrig und enthält auch wesentlich weniger Ballaststoffe, als ein Saft, der im Verhältnis wenig Äpfel und viel ballaststoffreiches Gemüse enthält. Das ist übrigens die Basis der Rezept-Wahl von O‘lala Säften! Wir verwenden in allen Säften mindestens 50% Ballaststoffreiches Gemüse und achten auch bei den Obstsorten darauf dass der Ballaststoffgehalt hoch ist

Gönnen Sie sich und Ihrer Darmflora daher regelmäßig eine Ballastoff- und Polyphenolreiche Erfrischung in Form eines O’lala Saftes und Sie werden für sich selbst sehen können, ob und wie eine verbesserte Darmflora und eine verbesserte Bioverfügbarkeit vieler Nährstoffe zu mehr Wohlbefinden, besserem Schlaf und effektiveren Diäten führen kann!

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